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3 Kommentare

Nach tödlichem Unfall: BV fordert Tempolimit auf der Wahlert

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An dieser Stelle auf der Straße Wahlert kam es am 15. Juni 2019 zu dem schweren Unfall, bei dem ein Fahrradfahrer tödlich verletzt wurde. | Foto: Meinhard Koke

„Wir haben dort wiederkehrend immer wieder schwere Unfälle“, sagte Michael-Georg von Wenczowsky am Mittwochabend, 19. Juni 2019, in der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg. Gemeint war die Straße Wahlert: Nach dem tödlichen Unfall, bei dem am vergangenen Samstag, 15. Juni, ein Fahrradfahrer auf der Landesstraße ums Leben kam (die CW berichtete), brachte der Cronenberger CDU-Vizebürgermeister einen Eilantrag in die Sitzung des Stadtteilparlamentes ein.

Damit fordern die Dörper Christdemokraten die Einführung eines Geschwindigkeitslimits von Tempo 70 für den gesamten Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Cronenberg (Solinger Straße) und der so genannten „Todeskurve“ oberhalb der Kohlfurth. Die Bezirksvertretung schloss sich dem Vorstoß an: Einstimmig wurde der CDU-Antrag angenommen. Dass das Tempo-Limit damit beschlossene Sache ist, bedeutet das BV-Votum aber nicht.

Da die Wahlert eine Landesstraße ist, liegt die Hoheit nicht bei der Stadt, sondern beim Landesbetrieb Straßen.NRW. An den soll das Verkehrsressort der Stadt nun mit dem BV-Wunsch herantreten und um Umsetzung bitten.

Lesermeinungen zu diesem Artikel

  1. Dirk Heinrichs
    22.06.2019, 15:07 Uhr   |   Direktlink

    Tempolimit ist Unsinn, wer da rasen möchte tut das auch trotz Tempolimit. Vielleicht sollte man mal über eine Pflege des Rad/Fußweges sprechen bzw. eben nicht sprechen, sondern handeln.

    MfG
    Dirk Heinrichs

  2. Thomas Hohmann
    26.06.2019, 11:38 Uhr   |   Direktlink

    Da kann ich Herrn Heinrichs nur zustimmen. Glaube nicht, dass ein
    Radfahrer eine wesentlich größere Überlebenschance hat wenn er mit 70
    kmh anstatt 100 kmh getroffen wird. Der Fußgängerweg ist völlig
    zugewachsen (mit Gras überwuchert) und würde im gepflegten Zustand auch
    für Radfahrer ausreichen. So würde die Gefahr für Radfahrer geringer
    als wenn die Autofahrer mit 70kmh an den Radfahrern vorbeirauschen.

    VG
    Thomas Hohmann

  3. Eichholz
    02.07.2019, 14:54 Uhr   |   Direktlink

    Sehr geehrter Herr Heinrichs, sehr geehrter Herr Hohmann,

    würde man Ihrer Argumentation folgen, müsste man praktisch alle Delikte für straffrei erklären, da es immer Menschen geben wird, die sich nicht an Gesetze halten.
    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Überholverbot auf dieser Strecke sind mehr als überfällig. Selbstverständlich schließt dies eine Pflege des Fußweges neben der Straße nicht aus!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Eichholz

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