Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

21.08.2019, 19.31 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Kleingarten-Kür 2019: KGV In den Stöcken steht in der Endrunde

Artikelfoto

„In den Stöcken“-Vize Holger Lindemann (re.) führte Wuppertals KGV-Chef Fritz Ortmeier (2.v.r.) und die Wettbewerbsjury durch die Südstädter Kleingartenanlage unterhalb des Dürrwegs. | Foto: Meinhard Koke

„Das hier ist schon Bundesliga“, lobte Fritz Ortmeier, als er am vergangenen Samstag durch die schmucke Anlage des Kleingartenvereins (KGV) In den Stöcken schlenderte: Hier zeigte der Vorsitzende des Stadtverbandes Wuppertal der Gartenfreunde auf eine Vogelschutz-Hecke, dort auf Insektenhotels und Bienenvölker und da auf die in Aufbau befindliche Wildblumenwiese mit einem Bauerngarten. Die Kleingärtner der Anlage am Dürrweg seien bereits seit Jahren mit umweltbewussten Aktionen, Projekten und Ideen Vorreiter, würdigte Fritz Ortmeier die Laubenpieper von der Grenze zum Küllenhahn: „Das hier ist eine unserer Vorzeige-Anlagen in ganz Wuppertal.“

Mit Grund hat es also der KGV In den Stöcken beim Wettbewerb zur Kür der besten Kleingartenanlage 2019 in die Endrunde geschafft. Keine Überraschung: Wie die Urkunden und Pokale im ebenso schmucken Vereinsheim beweisen, belegten die oberen Südstädter im vergangenen Jahr Platz 2, im Jahr zuvor wurden sie sogar zur zweitschönsten Anlage in ganz NRW gekürt. Wo Holger Lindemann, der zweite Vorsitzende des KGV In den Stöcken, und sein Verein in diesem Jahr unter den acht Nominierten in der Endrunde landet, das wird sich erst Ende November zeigen.

Dann gibt die Jury ihre Entscheidung zu dem bereits seit 1960 verliehenen Wanderpokal des Stadtverbandes sowie den Sonderpreisen bekannt, welche die Ratsfraktionen von SPD und Grünen sowie der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) gestiftet haben. Wie es für die Gartenfreunde vom Dürrweg steht, davon ließ die Bewertungskommission, welche die acht Final-Anlagen am vergangenen Samstag besichtigte, noch nichts durchblicken.

Die Entscheidung der Jury, darunter Annette Berendes, die Leiterin des städtischen Ressorts Grünflächen und Forsten, Politiker von SPD und Grünen sowie des Gartenfreunde-Landesverbandes, wird traditionell im Rahmen des Delegierten-Tages des Stadtverbandes bekannt gegeben. Die Wuppertaler Vereinigung zählt übrigens insgesamt 116 Mitgliedsvereine mit insgesamt immerhin circa 6.800 Kleingärtnern.

Kleingarten-Honig & Party fürs Hospiz

Passend zum sozialen Engagement des KGV In den Stöcken findet aktuell ein Honig-Verkauf zugunsten des Kinderhospizes Burgholz am Dürrweg statt: Das Glas Honig von den Bienenvölkern der Südstädter Kleingärtner kostet acht Euro, sechs Euro davon gehen ans Hospiz. Am 21. September steigt zudem eine Party fürs Kinderhospiz: Ab 18 Uhr wird dann die Band „Sixpack“ dafür sorgen, dass im Vereinsheim die Post abgehen wird. Karten kosten 6 Euro und sind im Vereinsheim erhältlich.

Mehr Infos zum Stadtverband unter gartenfreunde-wuppertal.de, die Anlage am Dürrweg ist via Internet unter kgv-stoecken.de erreichbar.