02.12.2019, 13.33 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Oberliga: Umstrittener Elfer bringt CSC um den verdienten Lohn

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Alles andere als Vorweihnachtsfreude kam am gestrigen Sonntag, 1. Dezember 2019, beim Cronenberger SC (CSC) auf: Am ersten Advent kassierte der Dörper Oberligist eine 0:1-Heimniederlage (0:0) gegen die Spvg. Schonnebeck. Im Kampf gegen den Abstieg kam mit dem Gast aus Essen kein einfacher Gegner an die Hauptstraße: Die Spielvereinigung hat schließlich als Tabellendritter fast dreimal so viele Punkte auf dem Konto wie der CSC.

Dennoch hielten die Mannen von CSC-Trainer Peter Radojewski die Partie lange offen: Bis Mitte der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz eine Partie auf Augenhöhe, in der nicht erkennbar war, dass hier ein Spitzenteam der Liga bei einem Abstiegskandidaten auflief. Doch dann pfiff Schiedrichter Dominik Szlapa in der 65. Minute einen umstrittenen Elfmeter, den Schonnebecks Müller zum 1:0 für den Gast verwandelte.

In der verbleibenden Spielzeit kämpfte Cronenberg zwar um den Ausgleich, konnte sich aber nicht mehr belohnen. Zumal neben dem langzeitverletzten Ercan Aydogmus auch Kabiru im CSC-Sturm ausfiel, fehlt den Grün-Weißen im gegnerischen Strafraum einfach die Durchschlagskraft. In der Abwehr stehen die Grün-Weißen zwar ganz gut, abgesehen vom 1:4 gegen Velbert konnten sie ihre letzten Spiele durchweg eng gestalten. Die mit erst 18 Treffern zweitschlechteste Torquote der Liga zeugt aber davon, dass die Radojewski-Elf ein Problem im Angriff hat.

Mit weiterhin elf Punkten stagniert Cronenberg auf dem vorletzten Tabellenplatz 17. Die Keller-Konkurrenten Nettetal und SC Velbert mussten zwar ebenso Niederlagen einstecken und bleiben damit in Reichweite. Zu Baumberg auf dem ersten Nichtabstiegplatz 14 beträgt der Abstand allerdings schon zehn Punkte. Den zu verkürzen wird am nächsten Spieltag mehr als schwer: Am kommenden Sonntag, 8. Dezember, haben die Dörper mit dem SV Straelen schließlich den unangefochtenen Oberliga-Spitzenreiter zu Gast.

Die Mannschaft von Ex-Nationalspielerin Inka Grings läuft um 14.15 Uhr an der Hauptstraße auf. Während in dem Straelen-Spiel zumindest ein Punkt schon ein Riesenerfolg wäre, sollte der CSC am Spieltag drauf auf jeden Fall dreifach punkten: Am dritten Advent, 14. Dezember, tritt der CSC bei den SF Baumberg zur letzten Partie des Jahres an – ein Schlüsselspiel für eine mögliche Aufholjagd im neuen Fußball-Jahr.

 

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