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01.01.2020, 14.29 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Jahreswechsel: „Normale“ Silvesternacht für Polizei & Feuerwehr

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Recycling-Container werden alle Jahre wieder in der Neujahrsnacht in Brand gesetzt. | Foto: Archiv

„Den ganz normalen Wahnsinn“ brachte der Jahreswechsel für die Polizei im bergischen Städtedreieck mit sich: Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen 2020 mussten die Ordnungshüter zu 300 Einsätzen ausrücken – damit verliefen die Silvester-Feierlichkeiten im Städtedreieck für die Polizei ähnlich arbeitsintensiv wie in den Vorjahren (2018: 334 Einsätze, 2019: 301).

Bei rund zwei Drittel der Vorkommnisse war mit 198 Einsätzen Wuppertal der Schauplatz. Hier musste die Polizei 16 Mal wegen Körperverletzungen wie Schlägereien einschreiten (2019: 12 Einsätze). Zwölf Mal rückten die Beamten wegen Sachbeschädigungen aus (9), zehn Mal wurde die Polizei wegen Ruhestörungen (11) gerufen. Ebenso wie im Vorjahr musste die Polizei sieben Personen für den Rest der Neujahrsnacht ins Polizeigewahrsam nehmen, elf Mal waren die Ordnungshüter im Zusammenhang mit Feuerwerk oder Böllern im Einsatz.

Bei der Wuppertaler Feuerwehr gingen in der Silvesternacht über 250 Notrufe ein. Die Helfer von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren mussten dabei 38 Einsätze und der Rettungsdienst 54 Einsätze fahren. Insgesamt war die Feuerwehr Wuppertal mit rund 150 Kräften von Berufsfeuerwehr beziehungsweise freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.

Für die freiwilligen Wehren Cronenberg (FFC) und Hahnerberg (FFH) brachte der Jahreswechsel im CW-Land insgesamt fünf Einsätze. Zunächst am Silvesterabend wurden die Freiwilligen zu einem Brand in Unterkirchen gerufen. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass in einem Garten Abfälle verbrannt wurden.

Alle Jahre wieder sorgten dann nach Mitternacht brennende Papier-Container für die ersten Feuerwehr-Einsätze des neuen Jahres. Gegen 1 Uhr brannten zunächst Container am Möschenborn sowie in der Carl-Schurz-Straße in der oberen Südstadt. Um 2 Uhr mussten die Floriansjünger zu einem Container-Brand im Bereich Hackestraße / Oberheidter Straße ausrücken, Schlusspunkt war gegen 3 Uhr ein brennender Papier-Container am Nettenberg.