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20.01.2020, 19.22 Uhr   |   Marcus Müller   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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„Schön hier“: NRW-Umweltministerin besuchte das WPZ Burgholz

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Martin Barth (re.), der Leiter der drei Umweltbildungseinrichtungen von Wald und Holz NRW im Regionalforstamt Bergisches Land, begrüßte Ministerin Heinen-Esser und OB Mucke im Burgholz. | Foto: Marcus Müller

Eigentlich fällt die Einrichtung des Landesbetriebes Wald und Holz in ihren Zuständigkeitsbereich. Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser war aber von Oberbürgermeister Andreas Mucke ins Waldpädagogische Zentrum (WPZ) Burgholz eingeladen worden, um sich die dort geleistete Arbeit mal vor Ort anzuschauen. Und das tat Heinen-Esser am 9. Januar 2020 dann auch: Mit einer halben Stunde Verspätung traf sie schließlich an der Friedensstraße ein.

„Ich komme immer gerne nach Wuppertal, es ist ja auch schön hier“, gab sie trotz des bergischen Regens bei der Begrüßung zu Protokoll: „Es ist ja immer noch nicht genug Regen“, freute sie sich nach den beiden vergangenen Hitzesommern über das Nass vom Himmel. Nach einem Besuch in der städtischen „Station Natur und Umwelt“ (StNU) zur Vergabe der Zertifikate „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2018-2021 NRW“ (die CW berichtete) war die NRW-Umweltministerin übrigens zum zweiten Mal innerhalb eines guten Jahres im CW-Land.

Dieses Mal lag der Fokus allerdings ganz auf dem WPZ, das im Sommer sein 20-jähriges Bestehen feiern kann. Nach einem Rundgang durch das Arboretum Burgholz, bei dem die Ministerin verschiedene Bäume aus aller Welt und deren Vorzüge direkt kennenlernen konnte, stand noch eine waldpädagogische Übung auf dem Besuchsprogramm, wie sie auch für die etwa 5.000 Schulkinder angeboten wird, die Jahr für Jahr die Einrichtung besuchen.

Das Waldpädagogische Zentrum als zentrale Säule der Landesumweltbildung möchte schließlich, dass der Wald mit allen Sinnen entdeckt wird. Hier können Grundlagenkenntnisse zu heimischen und fremdländischen Waldbäumen erworben, Tiere und Pflanzen kennengelernt und Naturschutz erlernt werden. Man versteht sich an der Friedensstraße darüber hinaus als Multiplikator für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwertung. Aus diesem Grund wurden auch zahlreiche Kooperationen geknüpft, wie etwa zur „Biologischen Station Mittlere Wupper“ und auch zur „Station Natur und Umwelt“.

„Ihr Besuch ist Wertschätzung und Ansporn für unsere Arbeit“, freute sich WPZ-Leiter Martin Barth über den Besuch der Umweltministerin. Mehr Infos zum Waldpädagogischen Zentrum Burgholz und seinen Angeboten gibt es online hier: www.wpz-burgholz.de.

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