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16.02.2020, 10.48 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Rollhockey-Bundesligen: Pleiten für beide RSC-Teams in Remscheid

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Markierte beide Tore für die RSC-Damen bei Spitzenreiter IGR Remscheid: Nationalspielerin Lea Seidler vom Team Dörper Cats des RC Cronenberg. | Foto: Odette Karbach

Nicht zu holen gab es am gestrigen Samstag, 15. Februar 2020, für beide Bundesliga-Teams des RSC Cronenberg bei den Gastgebern der IGR Remscheid: Sowohl die Löwen des RSC als auch das Team Dörper Cats kassierten klare Niederlagen in ihren jeweiligen bergischen Derbys.

Auf dem Papier gingen die RSC-Herren als Favorit in die Partie auf der Remscheider Nachbarhöhe: Schließlich kamen die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet als Tabellendritter in die Sporthalle Hackenberg. Doch die Gastgeber gingen früh mit 2:0 in Führung. RSC-Spielertrainer Molet markierte per Direktem zwar das 1:2, aber Remscheid erhöhte zur Pause wieder auf 3:1. Im zweiten Abschnitt sorgte der Anschlusstreffer von Niko Morovic zunächst erneut für Hoffnungen beim RSC-Anhang. Das war es dann jedoch schon: Auch im Schlussabschnitt behielt die IGR mit 3:1 die Oberhand, die Partie endete mit 6:2 für die IGR.

Dabei verloren die Cronenberger im Kampf um den Einzug ins Play-Off-Finale um die Deutsche Rollhockey-Meisterschaft nicht nur wichtige Punkte. Otto Platz kassierte in der vorletzten Spielminute auch noch seine dritte blaue Karte und sah damit Rot. Durch die Niederlage rutschte der RSC auf den letzten Play-Off-Platz 4 ab. Der Vorsprung auf den Tabellenfünften Iserlohn beträgt allerdings nur noch vier Punkte, wobei die Dörper ein Spiel mehr auf dem Konto haben.

Im nächsten Liga-Spiel gibt es nun die nächste Sechs-Punkte-Partie für die Löwen: Am 29. Februar läuft um 15.30 Uhr Sechster RSC Darmstadt an der Ringstraße auf.

Damen-Bundesliga: Klares Ergebnis beim bergischen Gipfeltreffen

In der Damen-Bundesliga empfing die IGR Remscheid im Anschluss als Tabellenführer die Dörper Cats. Dabei stellten die Gastgeberinnen eindrucksvoll klar, dass sie aktuell die bestimmende Mannschaft im deutschen Damen-Rollhockey sind: Mit einem klaren 11:2 (4:2) schickten die IGR-Mädels den bisheriges Tabellenzweiten Cronenberg wieder zurück auf den Dörper Nachbar-Berg.

Das Gipfeltreffen in der Damen-Bundesliga begann jedoch vielversprechend für die Damen von RSC-Trainer Michael Witt: Lea Seidler brachte die RSC-Cats früh in Führung. Nur drei Minuten später glichen die IGR-Damen aber nicht nur aus – in der weiteren Folge des ersten Abschnittes konnte Remscheid sogar auch auf 4:1 davonziehen. Immerhin: Mit ihrem weiteren Treffer zum 2:4 hielt Lea Seidler die Cronenbergerinnen zum Pausenpfiff im Spiel.

Nach Wiederanpfiff waren die Weichen dann aber schnell gestellt: Nach einem Doppelschlag zum 6:2 war die Partie praktisch entschieden, fünf weitere Treffer zwischen der 36. und 41. Minute sorgten dann für den am Ende vielleicht zu hohen Endstand. Auch für die RSC-Damen wird es im Kampf um die Play-Off-Plätze nun eng. Die Witt-Damen rutschten auf Platz 3 ab, mit Calenberg, den Wuppertaler Moskitos und der RESG Walsum sitzen drei Teams dicht im Nacken.

Insofern haben auch die Dörper Cats am 29. Februar ein Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust: Dann laufen die Bisons aus Calenberg um 18 Uhr an der Ringstraße auf.

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