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Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

21.03.2020, 20.55 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

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Stadt appelliert: Private Corona-Hilfen abstimmen, bitte!

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Die Stadt Wuppertal bittet in einem Appell darum, Aufrufe und Hilfsangebote in der Stadt im Zuge der Corona-Krise abzustimmen, um alle Hilfsangebote sinnvoll und effizient einsetzen zu können.

Beispiel: Schutzkleidung und Material
Auch hier hat es laut Stadt unabgestimmte Hilfeaufrufe zur Verbesserung der medizinischen Versorgung gegeben. Das sei „nicht sinnvoll und vor allem nicht effizient im Sinne funktionierender Systeme“, unterstreicht die Stadt. Ob Schutzkleidung, Desinfektionsmittel oder andere notwendige Materialien – für alle Bedarfe in der Stadt habe die Feuerwehr Wuppertal die zentrale Beschaffungsfunktion übernommen. Nur so sei eine effiziente Beschaffung und eine geordnete Verteilung in enger Abstimmung mit Kassenärztlicher Vereinigung, Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen, ambulanten Trägern und weiteren Einrichtungen sichergestellt.

Auf diese abgestimmte Weise konnten vergangene Woche zum Beispiel 80.000 Schutzmasken beschafft und an die niedergelassenen Ärzte und Einrichtungen verteilt werden. Allen Entscheidungsträger säßen regelmäßig, derzeit auch am Wochenende, zusammen, betont die Stadt.

Beispiel: Versorgung bedürftiger Menschen
„Angebote in den Stadtteilen sind großartig“, lobt Oberbürgermeister Andreas Mucke die Hilfsbereitschaft in Wuppertal, „aber sie müssen unbedingt so kleinteilig und gut organisiert sein, dass nicht die Menschen, denen man helfen möchte, gefährdet werden, indem man größere Gruppen zusammenholt.“

Angemessener in der aktuellen Lage seien vielmehr Bring-Dienste oder einzelne Abhol-Angebote: „Im Moment ist nun einmal Distanz der größte Beweis von Empathie“, so der Oberbürgermeister. Um alle Anfragen und Hilfe-Angebote zu koordinieren, hat die Stabstelle Bürgerbeteiligung des Oberbürgermeisters  mit dem „Zentrum für Gute Taten“ eine Plattform auf die Beine gestellt. Diese soll am Montag öffentlich vorgestellt und auf www.wuppertal.de online geschaltet werden.

„Ich bitte alle um ein koordiniertes Vorgehen, damit Hilfe bestmöglich ankommt“, appelliert Andreas Mucke abschließend: „Wir sind gemeinsam stark, nicht indem jeder seine Bedürfnisse als Einzelkämpfer durchsetzen will“, appelliert der Oberbürgermeister.

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