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15.04.2021, 13.41 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

AWG: NRW-Minister besichtigte Wasserstoff-Projekt auf Korzert

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NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Martin Bickenbach (Geschäftsführer AWG), Markus Hilkenbach (Vorstandsvorsitzender WSW), Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Andreas Meyer (Leiter Technik Bus WSW mobil GmbH) inspizierten einen Wasserstoff-Bus der WSW. | Foto: AWG / Andreas Fischer

Im Rahmen seiner landesweiten „Wasserstofftour“ hat NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) kürzlich auch die Wasserstoffproduktion und die entsprechende Bus-Tankstelle am Müllheizkraftwerk der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) Wuppertal auf Korzert besucht. Pinkwart wurde dabei „standesgemäß“ mit einem Wasserstoff-Bus über das AWG-Gelände gefahren.

Das Landeswirtschaftsministerium sieht das Wuppertaler Modell, bei dem aus Müll am Standort Korzert Strom und Wärme sowie Wasserstoff für die Busse der WSW produziert werden, als einen landesweiten Leuchtturm für die Wasserstoffproduktion (die CW berichtete mehrfach). „Wir haben die Chance, der Wasserstoffstandort Nummer eins in Europa zu werden“, betonte Minister Pinkwart bei seinem Besuch am Hahnerberg.

Zahlreiche innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiteten schon heute an Lösungen für eine zukünftige Wasserstoffwirtschaft, so der NRW-Minister weiter: „Wir treiben diese Transformation voran und beschleunigen den Markthochlauf der Wasserstoff-Technologien. Gemeinsam können wir es so schaffen, dass Nordrhein-Westfalen zum modernsten und klimafreundlichsten Industriestandort Europas wird“, gab der FDP-Landesminister abschließend zu Protokoll.