03.09.2025, 14.04 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Städtebauförderung: NRW-Gelder bescheren Schub für „Südsteg“

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Was lange währt, scheint nun endlich gut zu werden: Ralph Hagemeyer, der frühere Vorsitzende des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt, im Jahr 2015 auf dem sogenannten „Südsteg“ – seit über zehn Jahren setzt sich der Bürgerverein für einen barrierefreien Ersatz am Hauptbahnhof ein. | Foto: Meinhard Koke

Aus dem 302 Millionen Euro „dicken“ Städtebauförderungstopf des Landes NRW bekommt auch Wuppertal „einen Schlag“ ab: Die Stadt freut sich, dass in diesem Jahr 7,6 Millionen Euro nach Wuppertal fließen. Damit werden Innenstadt-Projekte in Barmen, Heckinghausen und Langerfeld-West, Oberbarmen und Wichlinghausen sowie in der Elberfelder City gefördert – da diese bereits früher mit Fördermitteln bedacht worden waren , handelt es sich laut Stadt hierbei also um eine so genannte „Fortsetzungsförderung“.

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„Ich freue mich sehr, dass wir erfolgreich waren, für diese wichtigen Projekte auch weiter eine Förderung einzuwerben“, kommentierte Dezernent Gunnar Ohrndorf die Nachricht aus Düsseldorf. Neben einem Mehrgenerationenpark am Heubruch, einer klimagerechten Gestaltung des St.Etienne-Ufers und der Neugestaltung am Schwebebahnhof Alter Markt oder auch der Erweiterung der Färberei profitiert in Elberfeld auch ein lange gefordertes Projekt: Mit den Fördermitteln soll der Abbruch und Neubau des sogenannten „Südstegs“ am Hauptbahnhof unterstützt werden.

Über zehn Jahre Forderung von Südsteg-Umbau

Wie die CW mehrfach berichtete: Die Erneuerung und barrierefreie Ausstattung mit einem Aufzug der Verbindung von der Distelbeck zum Bahnhof ist eine mehr als zehn Jahre alte Forderung des Bürgervereins der Elberfelder Südstadt. Für rund 6,5 Millionen Euro soll nun die Umsetzung der Maßnahme durch die Deutsche Bahn AG kommen – gegenüber einer Schätzung im Frühjahr 2024 hätten sich die Kosten damit nahezu verdoppelt.

Je nachdem, wie hoch die Fördermittel ausfallen, geht die Stadt von einem Eigenanteil zwischen 1,7 und 2,5 Millionen Euro aus. Der Rat der Stadt stimmte der entsprechenden „Südsteg“-Vorlage in seiner Juli-Sitzung zu. Aufgrund der zahlreichen bundesweiten Infrastrukturmaßnahmen der Bahn steht der Zeitplan gehörig unter Zeitdruck: So soll noch im aktuellen dritten Quartal 2025 die Vergabe und bereits im ersten Quartal 2026 der Start der Vorbereitungsarbeiten erfolgen. Die Inbetriebnahme des künftigen Treppenturms wird für das 3./4. Quartal 2026 und die des Fahrstuhls für Anfang 2. Quartal 2027 angepeilt.

Mehr Infos im Baustellenbüro in Elberfeld

Wer sich über alle Projekte informieren möchte: Im Baustellen-Info-Büro in der Schwanenstraße 33 ist mehr zu den aktuellen Städtebau-Projekten der Stadt zu erfahren.