13.11.2025, 14.54 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Vaupel & Team: Aus „Notstrom-Modus“ zu strahlendem Experten

Artikelfoto

Zwei Generationen der Vaupel Service & Team Stromrichter GmbH: die Firmengründer Peter Stroucken (li.) und Heinz-Werner Schneider (2.v.r.) sowie die „Junior“-GeschäftsführerInnen Miriam Stroucken-Hirsch und Stefan Schneider (re.) bei dem 40-Jährigen im „Cronenberger Festsaal“. | Foto: Marion Heidenreich

„Ein jedem Ende wohnt ein Anfang inne“, lautet ein abgewandeltes Zitat von Hermann Hesse. Ein Beweis dessen, und zwar ein ziemlich erfolgreicher, ist die Firma Vaupel Service & Team Stromrichter GmbH: Heinz-Werner Schneider und Peter Stroucken hoben sie buchstäblich aus der „Konkursmasse“ aus der Taufe, heute beschäftigt der Spezialist von der Rottsieper Höhe rund 50 Mitarbeitende – eine Erfolgsgeschichte also, ausgelassen konnte entsprechend das 40-jährige Bestehen im „Cronenberger Festsaal“ gefeiert werden.

Co-Gründer Peter Stroucken blickte anlässlich des Jubiläums zurück: Am 26. November 1985 wurde beim Notar in Elberfeld die damalige Vaupel-Service GmbH begründet. Zuvor war die „Erich Vaupel Aggregatebau GmbH & Co. KG“ in Schieflage geraten – Stroucken tat sich mit seinem Kollegen Heinz-Werner Schneider zusammen, um die Küllenhahner Firma zu retten. Peter Stroucken erinnert sich bestens, dass er zusammen mit Monika Schneider am Buß- und Bettag 1985, damals noch ein Feiertag, die Vaupel-Kunden anschrieb, um die Weiterführung der bestehenden Verträge anzubieten – mit Erfolg: 60 Kunden meldeten sich positiv zurück.

In einem Jahr: „Neustart“, Boom, Umzug ,…

Eine Woche nach dem Termin beim Notar gingen die ersten drei Mitarbeitenden an den Start, zum 1. Januar 1986 waren es dann schon acht… Heinz-Werner Schneider als Praktiker und Peter Stroucken als Experte für Service und Vertrieb erwiesen sich als kongeniales Duo. Das Unternehmergespann stand offenbar unter einem guten Stern, denn: Im Frühjahr 1986 gingen unverhoffte Aufträge ein, im Frühsommer konnten weitere Geschäftsbeziehungen in Süddeutschland reaktiviert werden, 1987 ließ sich dann als ein „Boom-Jahr“ an: Aufträge von renommierten Unternehmen gingen ein – der Standort Küllenhahn wurde zu klein, Vaupel zog nach Rottsiepen um.

Anzeige

Wie sich Peter Stroucken weiter erinnerte, brachte die Wiedervereinigung unruhigeres Fahrwasser: Ein Zukauf-Unternehmen musste wieder verkauft, Mitarbeiter entlassen sowie neue Märkte erobert werden – mit Erfolg: Mitte der 1990er-Jahre bescherte ein Rahmenvertrag mit der Metro AG, der übrigens bis heute Bestand hat, einen Aufschwung. Nicht zuletzt auch durch das Millennium und das damit verbundene „Jahr-2000-Problem“ gab es einen Umsatzsprung – eine Folge: Die Niederlassung Süd in Ruhpolding wurde gegründet, die Mitarbeitendenzahl wuchs auf 20 Beschäftigte.

Neues Jahrtausend: Mitarbeiterzahl verdoppelt

Im neuen Jahrtausend kamen weitere renommierte Kunden wie Praktiker, Roller, Marktkauf oder OBI hinzu, mit Kaufland konnte der bis heute größte Kunde gewonnen werden – Vaupel ist etabliert als Partner für qualitativ hochwertige Fertigung sowie zuverlässigen Vertrieb und Service, zumal die Kunden auf einen 24-Stunden-Notdienst und auf Service-Stützpunkte quer durch Deutschland in Nord, Ost, Süd und Südwest zählen können. Entsprechend ist die Zahl der Beschäftigten in den vergangenen 20 Jahren weiter von rund 30 auf heute fast 50 angewachsen. Ihren Anteil daran haben – neben den zahlreichen langjährigen Mitarbeitenden – auch Miriam Stroucken-Hirsch und Stefan Schneider.

Anzeige

Zweite Familiengeneration in der Co-Leitung

Mit ihnen ist seit dem Jahr 2014 die zweite Familiengeneration als Co-GeschäftsführerInnen am Start – gemeinsam mit Heinz-Werner Schneider und Peter Stroucken, denn: „Wir fühlen uns noch nicht so alt, um nur noch auf der Couch oder im Eiscafé zu sitzen…“ Zu tun ist genug für das Quartett: Die Auftragslage ist gut, der Service „brennt“ nach Worten von Peter Stroucken sogar, allein die Materialbeschaffung „stottert“ – „wir haben nicht die ganzen großen Probleme“, freut sich Stroucken. Das vergaß er nicht bei dem Jubiläumsfest: Dass man 40 Jahre feiern kann, „verdanken wir allen unseren Mitarbeitenden und ihren Familien, die uns auch in schweren Zeiten immer die Treue gehalten haben“, würdigte der Unternehmer. Und stolz zeigte er sich auch auf diese Erfolgsgeschichte: Vier Jahrzehnte habe man stets Ausbildungsplätze angeboten, alle hätten ihre Prüfungen geschafft: „Viele davon haben ihren Techniker oder Meister gemacht. Ein Teil sind heute weiterhin geschätzte Mitarbeiter…“

„Wenn mal das Licht ausgeht…“, lautet ein Slogan des Dörper Unternehmens – bei Vaupel ging es 1985 aus, vier Jahrzehnte später lässt sich feststellen: Es leuchtet heller denn je…! Mehr zu dem Cronenberger Spezialisten für die komplette Notstromversorgung ist via Internet unter www.vaupel.de zu erfahren.