27.01.2026, 19.46 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

CDU-Anfrage: Straßenbeiträge – wie viele Cronenberger betroffen?

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Das Land Nordrhein-Westfalen erstattet Wuppertal fast 2,7 Millionen Euro an Straßenausbaubeträgen“, verkündete Mitte Januar eine Mitteilung der CDU- Landtagsabgeordneten Nettekoven und Haug. „Das ist ein starkes Signal für die Bürgerinnen und Bürger“, verwiesen Nettekoven und Haug darauf, dass den NRW-Kommunen und damit auch den Bürgern bislang mehr als 213 Millionen Euro erstattet worden seien.

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So manche Grundstückseigentümer in Wuppertal bangen, dass sie von der Stadt dennoch für Straßenbaubeiträge zur Kasse gebeten werden – und zwar für „Altfälle“ vor 2024, welche die Stadt nicht in ihr Straßen- und Wegekonzept aufgenommen hatte. Während das bereits in Vohwinkel Wellen schlägt, möchte die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Cronenberg nun herausfinden, wo möglicherweise im Dorf wegen des städtischen Versäumnisses mit Straßenbaubeiträgen gerechnet werden muss.

Große Anfrage in der Bezirksvertretung Cronenberg

In seiner Großen Anfrage zur nächsten BV-Sitzung am 4. Februar fordert CDU-Fraktionschef Michael-Georg von Wenczowsky nun eine Aufstellung der möglicherweise betroffenen Straßen im Stadtteil nebst der jeweiligen Kosten, die den Eigentümern drohen. Für von Wenczowsky liegt „augenscheinlich ein ,Organversagen‘ der Stadt Wuppertal“ vor. Dass die Stadt ihr Versäumnis mit Personalmangel begründet, will der Dorper CDU-Politiker nicht gelten lassen: Dem hätte Abhilfe geschaffen werden müssen.

„Die betroffenen Bürger zur Bezahlung aufzufordern und gleichzeitig zu empfehlen Einspruch einzulegen, grenzt an Schilda“, betont Michael-Georg von Wenczowsky hierzu in seiner Mitteilung abschließend. Die Sitzung des Stadtteilparlaments beginnt um 19 Uhr im Saal des Städtischen Altenheims an der Herichhauser Straße 21b, Zuhörer sind dazu zugelassen.