17.03.2026, 16.10 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

„Südsteg“-Abbruch: Die „Pannen-Rolltreppe“ ist bald Geschichte

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Im Hintergrund noch als „Stahl-Gerippe“ an der Fassade des Bahnhof-Gebäudes zu erkennen: die „Pannen-Rolltreppe“ des „Südstegs“ wird bald Geschichte sein – ebenso wie die gesamte marode Verbindungzwischen der Distelbeck und dem Döppersberg… | Foto: Meinhard Koke

Mit der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln laufen seit Anfang Februar auch die Arbeiten für den barrierefreien Neubau des Südstegs am Wuppertaler Hauptbahnhof. Der alte Südsteg wird zunächst zurückgebaut, anschließend entsteht ein neuer Zugang vom Hauptbahnhof zur Distelbeck in der Elberfelder Südstadt. Vorgesehen sind unter anderem neue Treppen und eine Aufzugsanlage zu Gleis 5 (die CW berichtete mehrfach).

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Sichtbares Zeichen des Fortschritts an der rückwärtigen Bahnhofsseite: Die als „Pannen-Rolltreppe“ bekannte Anlage zum Südsteg ist inzwischen nur noch ein Stahlgerippe an der Bahnhofswand – das Rolltreppen-Relikt wird bald Geschichte sein. Der Rest-Südsteg wird derweil nächste Woche erneut gesperrt: Vom kommenden Freitag, 20. März, bis 3. April müssen Fußgänger über die Straßen Kleeblatt und Dessauerstraße ausweichen, um aus der Südstadt zum Hauptbahnhof zu gelangen. Eine weitere Sperrung ist vom 15. Mai bis 12. Juni geplant.

Südsteg: Zeitplan und Kosten
Nach derzeitigem Stand soll der neue Südsteg Ende 2027 vollständig fertiggestellt sein. Bis dahin werden auch nach Abschluss der Streckensanierung noch weitere Arbeiten, so zum Aufzug-Bau, erforderlich sein. Der Südsteg-Neubau, unter anderem eine langjährige Forderung des Südstädter Bürgervereins, wird mit rund 2,3 Millionen Euro aus Mitteln des ÖPNV-Gesetzes NRW, mit 1,7 Millionen Euro aus der NRW-Städtebauförderung des Landes sowie durch die Stadt Wuppertal mit 1,7 bis 2,5 Millionen Euro finanziert.