04.05.2026, 12.32 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Rollhockey: RSC-Cats im Finale – RSC-Löwen mit Fuß in der Tür
Aaron Börkei hatte mit drei Treffern maßgeblichen Anteil am deutlichen 7:1-Sieg des RSC Cronenberg im ersten Play-off-Halbfinale gegen die RESG Walsum. | Archiv-Foto: Odette Karbach
Schöner konnte der Rollhockey-Mai kaum starten – zumindest aus Cronenberger Sicht: Beide Teams des RSC Cronenberg blieben am vergangenen Samstag, 2. Mai, auf Meisterschaftskurs. Während die Dörper Cats mit einem 7:0 (7:0) mehr als klar bereits das Finalticket lösten, steht die Tür zum Endspiel-Einzug für die RSC-Löwen nach dem überraschend deutlichen 7:1-Sieg gegen die RESG Walsum sperrangelweit offen.
Zunächst bewiesen die RSC-Damen am Samstag-Nachmittag, dass sie im deutschen Rollhockey aktuell das Maß aller Dinge zu sein scheinen: Nach dem 4:1-Sieg im ersten Play-Off-Halbfinale bei der SG Calenberg/Recklinghausen (die CW berichtete) machten die Dörper Cats bereits im zweiten Spiel alles klar fürs Finale. Die Art und Weise unterstrich eindrucksvoll die Dominanz des Teams von RSC-Trainerin Maren Wichardt: Das Endspiel-Ticket war bereits Mitte der ersten Hälfte gelöst! Den Torereigen eröffnete Leonie Lütters: Nach ihrem 1:0 in der dritten Spielminute schraubten Alida Grusenick und Carlota Molet Sabater mit einem Doppelschlag (6./8.) die Führung auf 3:0 hoch. Ein Dreierpack (11./13./14.) durch Yolanda Kahmann, Mia Bücheler und Lea Seidler machte das halbe Dutzend voll. Mit ihrem zweiten Treffer stellte Mia Bücheler bereits in der 15. Minute den 7:0-Endstand her.
Am 9. Mai: Erstes Play-off-Finale in Remscheid
Die Spielgemeinschaft blieb in den restlichen 35 Minuten chancenlos: Auch wenn die RSC-Cats anschließend den Fuß vom Gas nahmen, gelang den Gästinnen nicht einmal der Ehrentreffer. Wie eindeutig die Partie verlief, bewies auch die Bilanz von gerade einmal 2:5-Teamfouls…! Das dürfte in den Finals anders aussehen: Schließlich bekommen es die Dörper Cats nun mit den Bergischen Rivalinnen der IGR Remscheid zu tun. Die Röntgenstädterinnen setzten sich im Halbfinale mit zwei knappen 4:3-Siegen gegen den TuS Düsseldorf Nord durch. Titelverteidiger Cronenberg muss als Vorrundenerster zunächst am kommenden Samstag, 9. Mai (16 Uhr), auf die Nachbarhöhe. Die Entscheidung um die Meisterschaft fällt dann eine Woche später, am 16. Mai beziehungsweise – im Falle eines eventuell notwenigen dritten Spiels – am 17. Mai (Uhrzeiten stehen noch nicht fest) an der Ringstraße 13 im Dorf.
Dörper Cats: Lara Immer – Mia Bücheler (2), Alida Grusenick (1), Yolanda Kahmann (1), Leonie Lütters (1), Carlota Molet Sabater (1), Paula Rapp, Lea Seidler (1), Miriam Simon.
Ihren Vereinskamaradinnen „auf der Spur“ sind die RSC-Löwen: Mit dem 7:1-Erfolg (3:0) im Play-Off-Heimspiel setzten die Mannen von RSC-Trainer Jordi Molet ein bärenstarkes Ausrufezeichen für die entscheidenden Play-Offs bei der RESG Walsum. In der intensiven Partie an der Ringstraße bekamen die RSC-Fans Mitte des ersten Abschnitts reichlich Grund zum Jubeln: Zunächst besorgte Aaron Börkei die Löwen-Führung (12.), per Doppelpack durch Thomas Köhler (15.) und Lucas Seidler (17.) legten die Hausherren zum 3:0-Pausenstand vor.
Nach Wiederanpfiff erwischt das Molet-Team einen Start nach Maß: Bereits in der Anfangsminute legte Aaron Börkei (26.) das 4:0 nach. Nachdem mit Florian Keil ausgerechnet ein RSC-Gastspieler in der 38. Minute auf 1:4 verkürzt hatte, stellte Aaron Börkei postwendend mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her (39.). Spätetens Lucas Seidler machte mit seinem zweiten Treffer (44.) den Deckel drauf, bevor Löwen-Kapitän Niko Morovic unmittelbar vor der Schlusssirene (50.) den 7:1-Endstand herstellte.
9./10. Mai: Entscheidende Play-off-Halbfinals in Walsum
Man darf gespannt sein, ob der deutliche Erfolg in Walsum Bestand haben wird: Hier reichte den Roten Teufeln am kommenden Samstag (16 Uhr) bereits ein magerer 1:0-Erfolg, um ein entscheidendes drittes Play-Off-Halbfinale zu erzwingen. Dieses würde am 10. Mai, ebenfalls um 16 Uhr, in Walsum ausgetragen.
RSC-Löwen: Leon Geisler, Jonas Langenohl – Marco Bernadowitz, Aaron Börkei (3), Tom Drübert, Thomas Köhler (1), Niko Morovic (1), Alexander Ober, Lucas Seidler (2), Daniel Strieder.





