23.06.2026, 12.36 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
RSC-Nachwuchs sammelt DM-Erfolge – A-Jugend wird Vizemeister
Auch eine Vizemeisterschaft ist genug Grund zum Jubeln: die erfolgreiche A-Jugend des RSC Cronenberg. | Foto: RSC
„Deutscher Meister wird nur der RSC…!“ Dieser Schlachtruf der Fans des RSC Cronenberg hat in dieser Rollhockey-Saison Berechtigung: Ob die Dörper Cats, die RSC-Löwen oder zuletzt die Cronenberger U20 – allesamt holten sie Meistertitel ins Dorf. Damit keine Langeweile aufkommt, ließen die grün-weißen Nachwuchsteams bei den folgenden Meisterschaftsentscheidungen mal anderen Vereinen den Vortritt: Während die A-Jugend mit dem Vizetitel an die Ringstraße zurückkehrte, schlossen B- und C-Jugend des RSC ihre Saisonfinals jeweils mit fünften Plätzen ab.
Galaauftritt von Phil Capozzoli
Die RSC-A-Jugend musste sich in Düsseldorf nur knapp dem Gastgeber TuS Düsseldorf-Nord geschlagen geben. Zuvor hatte ein Gala-Auftritt von Phil Capozzoli für den Finaleinzug des Teams von RSC- Trainer Jordi Molet gesorgt: Zu dem 4:2-Halbfinalerfolg gegen den HSV Krefeld steuerte Capozzoli drei Treffer bei, das vierte RSC-Tor besorgte Emil Schleicher. Auch im Finale gegen Düsseldorf-Nord traf Capozzoli. Nach seinem Führungstreffer konnte der TuS jedoch noch vor der Pause ausgleichen. In einer ausgeglichenen Partie war dann im zweiten Abschnitt das Glück auf Düsseldorfer Seite: Zwei Minuten vor Schluss kam der TuS zum 2:1, bei dem es bis zum Abpfiff blieb. Trotz der knappen Niederlage: Mit der Vizemeisterschaft im Gepäck konnte die RSC-A-Jugend zufrieden die Heimfahrt antreten.
B-Jugend: Düsseldorf & Herringen eine Nummer zu groß
Die B-Jugend hatte sich indes etwas mehr ausgerechnet: Mit einem 12:0-Kantersieg gegen die SG Mönchengladbach/Walsum gelang der Start in der Gruppe A auch mehr als gut. Im Anschluss erwiesen sich die späteren Halbfinalisten TuS Düsseldorf-Nord (0:4) und SK Germania Herringen (1:4) jedoch als eine Nummer zu groß. Nach den beiden Niederlagen verpasste die Cronenberger B-Jugend als Gruppendritter den Sprung ins Halbfinale. So blieb nur die Platzierungsrunde, in der das RSC-Team aber auftrumpfte: Mit einem 8:1 gegen den HSV Krefeld und einem erneuten Sieg gegen Mönchengladbach/Walsum (9:0) sicherte sich das Team in der Schlussbilanz Platz fünf. Meister wurde der RSC Gera, der Düsseldorf im Finale mit 5:1 schlug.
C-Jugend: Knappes 0:1 gegen Herringen kostete Halbfinale
Ebenfalls Platz fünf sprang für die RSC-C-Jugend bei den Titelkämpfen in Remscheid heraus. Trotz personeller Engpässe starteten die Dörper mit einem klaren 5:0 gegen den RHC Recklinghausen ins Turnier. Dann jedoch fehlte dem RSC-Nachwuchs das Quäntchen Glück: Gegen den späteren Deutschen Meister IGR Remscheid kämpften die RSC-Youngster zwar mit Löwenherz, mussten sich aber dennoch mit 0:3 geschlagen geben.
Besonders bitter war die Niederlage gegen den SK Germania Herringen: Gegen den späteren Finalisten kassierte der RSC erst kurz vor Schluss das entscheidende 0:1 – damit war der Halbfinaleinzug futsch. Hängen ließ sich die grün-weiße C-Jugend deshalb nicht: Ein optimaler zweiter Turniertag mit Siegen gegen den HSV Krefeld (2:1) und den RHC Recklinghausen (4:0) sicherte Platz fünf in der Schlussbilanz.
Am vergangenen Wochenende kämpften übrigens die deutschen U11-Teams um den Titel, und hier gab es den vierten Meistertitel für den RSC Cronenberg zu bejubeln. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der CW.





