01.07.2026, 19.26 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Von-der-Heydt-Turm: Sanierung soll bis zur BUGA 2031 fertig sein
LIegt versteckt an der Königshöhe, aber zur geplanten Bundesgartenschau 2031 aus dem „Dornröschenschlaf“ geweckt werden: der Von-der-Heydt-Turm. | Foto: Meinhard Koke
Er liegt verwunschen mitten im Wald auf der Königshöhe: der Von-der-Heydt-Turm. Wer am Fuße des über 130 Jahre alten Denkmals steht und hinauf zu dem Erker im Renaissance-Stil schaut, könnte meinen, jeden Augenblick ließe Rapunzel ihr Haar herunter.
Lebte die Grimm’sche Märchenfigur tatsächlich dort, käme sie nur mit einer „haarigen“ Aktion raus: Zwar hat keine Hexe sie in dem 20 Meter hohen Aussichtsturm eingesperrt. Seit rund acht Jahren ist das Denkmal auf der Königshöhe aber wegen Rissen im Mauerwerk, Schäden an den Fugen sowie Korrosion an tragenden Stahlbauteilen aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt. Wie das zuständige Ressort Grünflächen und Forsten nun in der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld-West mitteilte, soll der Turm vollständig saniert werden.
Haushaltsgelder für Vorplanungen eingestellt
Hierfür wurden für das Jahr 2027 insgesamt 200.000 Euro im städtischen Haushalt eingeplant. Dabei hat die Stadt auch die geplante Bundesgartenschau (BUGA) 2031 im Blick. Zumal die geplante Seilbahn vom Zoo auf die Königshöhe sowie die Hängebrücke zur Kaiserhöhe in unmittelbarer Nähe entstehen sollen, soll der Turm wieder für Besucher zugänglich gemacht werden.
Zur Vorbereitung der Sanierung wollen sich das Ressort Grünflächen und Forsten, die BUGA 2031 gGmbH sowie das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) in Kürze an einen Tisch setzen.





