11.08.2026, 14.20 Uhr | Matthias Müller | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Volker Korbeck: „Der Posaunenchor war ihm ein Anliegen…“
Nachdem mit Volker Korbeck und seinem Vater jahrzehntelang Männer den Ton angaben, ist jetzt „Frauenpower“ angesagt: Toni Holzhäuser ist die neue Vorsitzende des Sinfonischen Blasorchesters Posaunenchor Cronenberg und Natascha Butz (li.) ihre Stellvertreterin. | Foto: Matthias Müller.
Für jene, die Anfang des Jahres den betreffenden CW-Artikel nicht gelesen hatten, hielt das „Hot Brass Summer“-Konzert (die CW berichtete) diese Überraschung bereit: Volker Korbeck ist nicht mehr Vorsitzender des Sinfonischen Blasorchesters Posaunenchor Cronenberg. Nach 28 Jahren hatte er den Staffelstab an Toni Holzhäuser weitergegeben, neue 2. Vorsitzende ist Natascha Butz.
Pfarrer i.R. Thomas Hoppe nutzte seine alljährliche Andacht im Rahmen des Posaunenchor-Konzerts, um sich im Namen der Evangelischen Gemeinde für die stets enge Verbundenheit des Posaunenchors mit der Gemeinde sowie für Korbecks jahrzehntelanges Engagement zu bedanken: „Es war ihm immer ein Anliegen“, würdigte Hoppe den großen Anteil Korbecks an der Entwicklung des Orchesters. Darüber hinaus erinnerte der ehemalige Cronenberger Gemeindepfarrer an viele gemeinsame Erlebnisse und gedachte dabei auch Korbecks Vater, der zuvor jahrzehntelang Vorsitzender des Posaunenchors gewesen war.
Mit Solo: „Den Nachmittag richtig genossen…“
Mit dem Wechsel löste die Tuba von Toni Holzhäuser symbolisch die Trompete von Volker Korbeck an der Spitze des Vereins ab. Volker Korbeck bleibt dem Posaunenchor jedoch weiterhin erhalten: „Ich war heute richtig entspannt. Endlich mal keine Verantwortung“, blickte er nach dem Konzert glücklich auf die rund zweistündige Veranstaltung in der Reformierten Kirche zurück, in deren Rahmen er sich auch mit einem Solo musikalisch vom Vorsitz verabschiedet hatte: „Ich konnte den Nachmittag richtig genießen.“
Mehr über das Orchester gibt es online unter posaunenchorcronenberg.com.





