17.08.2026, 18.04 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Sambatrasse: Die Stadt hat Rutschgefahr und Sanierung im Blick
Nachdem die Bauarbeiten im Bereich Cronenfeld erledigt sind, ist die sonst feste wassergebundene Oberfläche der Sambatrasse stellenweise besonders für Fahrradfahrer gefährlich rutschig… | Foto: Meinhard Koke
Groß ist die Freude bei den Autofahrenden, dass sie im Bereich Hahnerberg wieder freie Fahrt haben – nach den monatelangen Baustellen dort ist die Fahrt von und nach Cronenberg nun keine Qual mehr… Etwas getrübt ist die Freude indes bei den Radfahrenden: Zwar sind auch die Bauarbeiten auf der Sambatrasse im Bereich Cronenfeld beendet. Wie ein Leser gegenüber der CW bemängelte, wurde in den Baustellenbereichen offenbar nur Splitt aufgetragen und nicht verdichtet.
„Für Radfahrer schon sehr gefährlich…“
„Einfach drauf, ohne ihn zu walzen“, kritisiert der CW-Leser in seiner Mail. Die Vorderräder kämen beim Lenken in dem losen Splitt ins Rutschen: „Für Radfahrer schon sehr gefährlich.“ Auf CW-Nachfrage teilte das Presseamt der Stadt mit, dass die Stadt von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) bereits eine Nachbesserung eingefordert habe. Eine solche sei auch erfolgt, berichtet Stadt-Sprecher Thomas Eiting. Allerdings sei das Ergebnis weiterhin unbefriedigend: „Wir haben die WSW daher erneut umgehend um Nachbesserung gebeten.“
Schotterspiste am „Knusperhäuschen“ Küllenhahn
Auch im Bereich „Knusperhäuschen“ am Bahnhof Küllenhahn lässt der Belag der Sambatrasse zu wünschen übrig: Die wassergebundene Decke hat sich hier in eine Schotterpiste verwandelt. Auch diese Schadstelle hat die Stadt zwar im Blick, eine Instandsetzung der Sambatrasse sei aber erst fürs kommende Jahr geplant. Der Grund: Aus den ohnehin knappen Mitteln für den Unterhalt von insgesamt 250 Kilometern Waldwegen (inklusive Sambatrasse) in Wuppertal stünden in diesem Jahr keine Gelder mehr zur Verfügung, berichtet Stadt-Sprecher Eiting weiter.
„In diesem Jahr mussten wir dringend an zahlreichen anderen Waldwegen Arbeiten durchführen, sodass das Budget für die Sambatrasse leider nicht ausgereicht hat.“





