Bei der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasens auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz durchschnitten Cronenbergs stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Isabelle von Wenczowsky (3.v.l.) und Alexandra Szlagowski, die Leiterin des Sport- und Bäderamtes des Stadt, das symbolische Flatterband. | Foto: Odette Karbach
Mehr als gelungener Einstand für den Cronenberger SC (CSC) auf dem neuen Kunstrasen: Bei goldenem Oktober-Wetter spielten die Grün-Weißen mit einem souveränen 5:1 (3:0)-Erfolg gegen die SG Hackenberg das modernisierte Geläuf an der Hauptstraße nach Maß ein. „Das ganze Dorf liegt sich im Arm…“, heißt es in der neuen CSC-Hymne, die Benny Schmidt in der Halbzeit-Pause vorstellte – bei der erfolgreichen Heimpremiere traf das zumindest für die CSC-Fans an der Hauptstraße zu…!
Hadzic und Hein mit Torhunger
Der fünfte Saisonsieg im ersten „echten“ Heimspiel hatte vor allem zwei Namen: Rico Hein und Nermin Hadzic, die die Gäste mit zwei beziehungsweise drei Treffern im Alleingang abschossen. Den Auftakt besorgte Rico Peter Hein in der 10. Minute, ehe er in der 33. Minute seinen zweiten Treffer nachlegte. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs erhöhte Nermin Hadzic per Kopf auf 3:0 (45.+1). Zuvor hatten die Gastgeber bereits weitere gute Möglichkeiten ausgelassen.
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb der CSC am Drücker. Die Folge: Mit seinem zweiten Treffer stellte Nermin Hadzic in der 51. Minute auf 4:0. Zwölf Minuten später machte der Sommerzugang vom Rott seinen Dreierpack perfekt (63.). Den Gästen blieb in der Schlussphase lediglich der Ehrentreffer, wobei auch den der CSC besorgte: Luca Fischer beförderte das Leder zum 1:5-Endstand ins eigene Netz.

Anlässlich der Einweihung des neuen Kunstrasens gab es auch einen Aufgalopp von „Legenden“ des Cronenberger SC, wie Martin Osei, Fasil Arafkas, Lee David Korkmaz, Marc Bach, David Schättler, Markus Becker und Nicolai Hastenrath oder auch Ex-Trainer Markus Dönninghaus. Die grün-weißen Ehemaligen hatten auch ein Präsent zum Wiedersehen dabei: Ein Scheck in Höhe von 500 Euro durften CSC-Vorsitzender Dirk Schüttrumpf (2.v.l.) und Geschäftsführer Hartmut Gose (li.) in Empfang nehmen. | Foto: Odette Karbach
Nächster Spieltag: Nachbarschaftsderby bei der Germania
Mit dem Erfolg bleibt der CSC als Dritter dem ungeschlagenen Spitzenduo FSV Vohwinkel und ASV Mettmann auf den Fersen. Der Erfolgsstart gerät am kommenden Sonntag, 11. Oktober, gehörig auf den Prüfstand: Um 15 Uhr wartet am Freudenberg schließlich das Südhöhen-Derby beim SSV Germania 1900 auf die Grün-Weißen.
Germania: Trotz Überzahl nur ein Punkt
Das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell verspricht eine spannende Partie zu werden, schließlich ist auch Gastgeber Germania nicht schlecht in die Saison gestartet: Mit dem 2:2 (1:1) bei TuSpo Richrath konnten die Südstädter zum bereits sechsten Mal im achten Spiel punkten. Dabei war für das Team von SSV-Trainer Ünsal Bayzit durchaus mehr drin: Die Germanen gingen früh in Führung und spielten zudem lange Zeit in Überzahl, konnten daraus aber keinen Dreier machen.
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Der Start verlief nach Maß: Bereits in der 5. Minute brachte Torjäger Benedikt Steven die Gäste mit seinem achten Saisontreffer in Führung. Nachdem Richrath in der 14. Minute egalisiert hatte, handelten sich die Gastgeber in der 23. Minute nach einem Foulspiel eine Rote Karte ein. Bis zum Pausenpfiff konnten die Germanen allerdings kein Kapital aus ihrer Überzahl schlagen. Und auch der zweite Abschnitt ließ sich alles andere als gut an: Richrath ging in der 58. Minute durch einen sehenswerten Treffer erstmals in Führung. Zehn Minuten hatte das 2:1 Bestand, dann schlugen die Germanen zurück: Einen Fehler im Richrather Spielaufbau nutzte Ege Erdem zum 2:2-Ausgleich (68.).
Chancen und Gelb-Rot: Turbulente Schlussphase
In der Schlussphase war es nicht nur deshalb turbulent, weil beide Teams mehrere Gelegenheiten zum Siegtreffer liegen ließen. Richrath traf unter anderem das Lattenkreuz, Germania hatte seinerseits eine Großchance nach einem Freistoß. So blieb es bei dem 2:2 bis zum Abpfiff, bei dem beide Teams nur noch zu zehnt auf dem Platz standen: Nach einem taktischen Foul durfte auch Germane Serif Hasic mit Gelb-Rot in der 89. Minute vorzeitig zum Duschen… Germania verbleibt nach der Punkteteilung in der Tabelle auf Platz 7.