03.11.2026, 09.31 Uhr   |   Redaktion   |   » Die CW bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

Bürgerantrag: Stadt lehnt Tempo 30 in der Augustastraße ab

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Die auch von der Elberfelder SPD besonders in den Blick genommene scharfe Kurve auf der Augstastraße in Höhe der Einmündung Ferdinand-Schrey-Straße. Im Vordergrund auf dem Asphalt sind noch die Polizeimarkierungen nach dem Unfall mit einem Fahrradfahrer dort zu sehen… | Foto: Meinhard Koke

Ein Bürgerantrag für Tempo 30 im Bereich der Einmündung Augustastraße / Ferdinand-Schrey-Straße bleibt wohl ohne Erfolg. Das städtische Ressort Straßen und Verkehr ließ zur Oktober-Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld wissen, dass es keine Notwendigkeit für eine derartige Maßnahmen sieht – und daher auch keine Möglichkeit…!

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Hintergrund der Eingabe war ein Unfall bei Dunkelheit und nasser Fahrbahn in dem Kurvenbereich (die CW berichtete). Laut Polizei war aber ein Fehler der Fahrerin beim Abbiegen mitursächlich. Da laut Stadt eine Geschwindigkeitsbeschränkung nur angeordnet werden darf, wenn eine besondere Gefahrenlage besteht, sieht das Ressort an der Stelle keine Voraussetzung für Tempo 30: Die abknickende Vorfahrt auf der Augustastraße sei ausreichend ausgeschildert und die Fahrbahnmarkierungen bei angemessener Fahrweise deutlich erkennbar.

Zudem war der Unfall laut Polizei der einzige meldepflichtige Verkehrsunfall in diesem Bereich in den vorangegangenen drei Jahren. Die Stadt zeigt Verständnis für die Sorgen des Antragstellers angesichts des Unfalls, hält jedoch weder eine Tempo-30-Regelung noch andere verkehrliche Maßnahmen für erforderlich. Die BV Elberfeld vertagte ihre Entscheidung zu dem Bürgerantrag. Nun soll ein Ortstermin mit der Verwaltung stattfinden.