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05.07.2017, 16.03 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Der zweite Streich: Auch die U20 des RSC holt die Meisterschaft

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So sehen Meister aus: Die jubelnde U20-Mannschaft des RSC Cronenberg nach dem Titelgewinn. -Foto: Frank Dworzak

Der Sommer lässt sich für den RSC Cronenberg „meisterlich“ an: Nachdem die U17 zuvor die Schale gewann und auch die Ü35-Altherren den Titel holten, machte zudem die U20 des RSC ihr Meisterstück. Am Kothen setzte sich das Team von RSC-Trainer Jordi Molet am 25. Juni 2017 in einem packenden Finale mit 5:3 gegen den Rivalen IGR Remscheid durch.

Zuvor in der Vorrunde hatte der Löwen-Nachwuchs seine Titelambitionen eindrucksvoll unterstrichen: Zunächst wurde der Hülser SV Krefeld mit 14:1 deklassiert, dann bekam die SG Chemnitz-Gera beim 3:10 eine Packung eingeschenkt. Im Halbfinale gegen den RSC Darmstadt indes musste der Dörper Anhang erstmals zittern: Die Molet-Mannen konnten ihre drückende Überlegenheit nämlich nicht in Tore ummünzen. Vielmehr dauerte es bis in die zweite Spielhälfte, ehe Aaron Börkei das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg gegen die Hessen gelang.

Im Finale gegen die ebenfalls verlustpunktfreien Remscheider deutete sich schon in der Anfangsphase an, dass dieser Sonntagnachmittag turbulent werden sollte. Bereits nach wenigen Minuten kassierte der Ex-Cronenberger Lucas Friese im IGR-Dress Blau – Max Thiel vollstreckte für die Jung-Löwen zum 1:0. Wenig später gab es dann nach einer Aktion des starken RSC-Keepers Leon Geisler auch Blau gegen den RSC-Schlussmann: Der ins Tor gerückte Victor-Rubens Regge war ebenfalls machtlos – die IGR glich aus.

Erneut durch einen Strafstoß gingen die Dörper mit 2:1 in Führung: Wieder war es Max Thiel, der Grün-Weiß in Front schoss. Nach der vierten Blauen Karte, die diesmal Lucas Seidler kassierte, sah es nach dem nächsten Strafstoß-Treffer aus. Doch diesmal verschoss Remscheid. Seine Sache besser machte Niko Morovic, der zur Halbzeit auf 3:1 für die Jung-Löwen erhöhte. Damit war die Partie aber noch längst nicht entschieden: Die Remscheider Fans durften das 2:3-Anschlusstor bejubeln.

Aaron Börkei stellte allerdings wenig später den alten Abstand zum 4:2 wieder her. Remscheid war damit aber noch nicht geschlagen. Nach erneuter Blauer Karte gegen Lucas Seidler vergaben die Bergischen zwar zunächst den fälligen Strafstoß. Dann konnte die IGR aber doch zum 3:4 aufschließen und besaß nach Blau gegen Max Thiel sogar die Chance zum Ausgleich. Doch Leon Geisler sicherte die knappe Cronenberger Führung. Praktisch bis zum Ende blieb das Finale auf des Messers Schneide, erst wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff konnten die RSC-Fans durchatmen.

Nachdem Aaron Börkei einen Alleingang zum 5:3 abgeschlossen hatte, war die „Schale“ im Sack. Auch wenn der Titel in dem Herzschlag-Finale durchaus auf die Remscheider Höhe hätte gehen können, wurden die Cronenberger letztlich verdient Meister: „Cronenberg war einfach besser“, erkannte IGR-Keeper Jonas Langenohl gegenüber einer Remscheider Zeitung an. Dritter wurde übrigens der RSC Darmstadt, der sich klar mit 8:0 (4:0) gegen den Hülser SV Krefeld durchsetzte.