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06.10.2017, 15.38 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Tobias Gerbracht: Auch Sieg beim BundesUmweltWettbewerb

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Tobias Gerbracht (mi.) mit Prof. Dr. Gerrit Schürmann und Petra Giebel bei der Preisverleihung in Kiel. -Foto: privat

Den zweiten Bundessieg im Wettbewerb „Jugend forscht“ direkt hintereinander geholt, hier zudem den Preis der Bundesumweltministerin für eine Arbeit zum Thema „Klimaschutz“ abgeräumt und noch dazu für die „beste interdisziplinäre Arbeit“ ausgezeichnet, zudem Platz 4 bei der Internationalen Jungforscher-WM „ISEF“ in den USA gemacht – 2017 ist ein Erfolgsjahr für Tobias Gerbracht (die CW berichtete mehrfach).

Nach einem erfolgreichen Sommer steuerte nun der Herbst ein weiteres Kapitel hinzu: Beim 27. BundesUmweltWettbewerb (BUW) wurde Tobias Gerbracht mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Zu dem jährlichen Wettbewerb hatten diesmal 993 Schüler und junge Erwachsene aus ganz Deutschland insgesamt 289 Projekte eingereicht, die sich unter dem Wettbewerbsmotto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ mit Ursachen von Umweltproblemen beschäftigen.

Bei der Siegerehrung in Kiel wurden fünf Hauptpreise vergeben. In der Alterskategorie der 17- bis 20-Jährigen (BUW II) erhielt Tobias Gerbracht einen der zwei Hauptpreise. Zudem wurde der CFG-Absolvent zur Teilnahme am Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen. Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1.500 Euro dotierten BundesUmwelt-Preis wurde Tobias Gerbracht für sein Projekt „Entwicklung einer innovativen Messvorrichtung für ein effizientes Umweltmonitoring“ geehrt.

„Außerordentlich zielstrebig, kreativ sowie mit viel Geschick und Engagement bei der Lösung auftretender technischer, aber auch ökonomischer Probleme ist es ihm gelungen, mit etwa 1.200 Arbeitsstunden sein Ziel zu erreichen“, lobt die Jury die Messvorrichtung zur flächendeckenden Untersuchung von Schadstoffbelastungen in der Umgebungsluft. „Damit liefert der Gymnasiast einen aktuellen Beitrag zur hochaktuellen Umweltdiskussion hinsichtlich der Luftschadstoffbelastung“, würdigt die Jury das Projekt des CFG-Absolventen in ihrer Begründung weiter.