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28.05.2019, 13.09 Uhr   |   Redaktion   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Seilbahn-Befragung: Juso-Hochschulgruppe bedauert das „Nein“

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Juso-Vorsitzender Yannik Düringer (re.), hier im Bild mit AStA-Chef Soufian Goudi, bedauert das „Nein“ der Seilbahn zum „Uni-Berg“ und weiter zum Küllenhahn. | Foto: Meinhard Koke

„Die Juso-Hochschulgruppe hält daran fest, dass eine Seilbahn das optimale Verkehrsmittel gewesen wäre, die Universität an den Hauptbahnhof anzuknüpfen“, bedauert Sprecher Yannik Düringer das Ergebnis der Bürgerbefragung zur SeilbahnWie berichtet, hatte sich das Studierende-Parlament der Uni Wuppertal im Vorfeld für den Bau einer Seilbahn ausgesprochen.

Zwar freut sich die Juso-Hochschulgruppe über die hohe Wahlbeteiligung an der Befragung und bedankt sich bei den knapp 40 Prozent Teilnehmern, die für die Seilbahn stimmten. Zugleich kritisieren die Jusos, dass über 15.000 Studierende und über tausend Mitarbeiter der Universität von der Befragung ausgeschlossen waren: „Die Möglichkeit zur Abstimmung wurde so einem Großteil der Studierenden verwehrt, obwohl sie täglich von der Seilbahn betroffen wären.“

Wäre das möglich gewesen, wäre das Ergebnis deutlich knapper ausgefallen, glaubt Yannik Düringer. Julia Schnäbelin, die Präsidentin des Studierendenparlaments der Uni, bemängelt zugleich, dass die studentische Meinung in der Seilbahn-Diskussionen „zu oft vergessenen“ vergessen worden sei. „Es liegt nun bei der Stadt und den Wuppertaler Stadtwerken, die Anbindung zur Universität auf andere Art und Weise massiv auszubauen“, fordert Juso-Sprecher Düringer die Verkehrsprobleme zur Uni zu beseitigen.

„Die Seilbahn hätte uns die Möglichkeit geboten“, nun müssten alternative Konzepte auf den Tisch: „Wenn Wuppertal eine Universitätsstadt sein möchte, dann müssen neue Wege zur Universität erschlossen werden.“