09.09.2025, 13.45 Uhr | Meinhard Koke | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
„Eingesperrt“: Hahnerberger Baustelle treibt kuriose „Blüten“
„Eingesperrt“: Anwohnerin Susnne Schemann vor ihrem Wohnhaus an der Bushaltestelle „Kaisergarten“, das im Zuge der Bauarbeiten dort „hermetisch“ abgesperrt wurde… | Foto: Meinhard Koke
Update (16 Uhr):
Wie die betroffene Hausbesitzerin der CW telefonisch mitgeteilt hat, sind Bauarbeiter gerade dabei, einen provisorische Ein-/Ausgang herzurichten – geht doch…!
Erstnachricht:
Nicht wegen des vielen Nass von oben fühlte sich Susanne Schemann heute Vormittag, 9. September, als hätte man sie im Regen stehen gelassen. Die aktuellen Bauarbeiten entlang der Hahnerberger Straße (die CW berichtete) sorgen vielmehr dafür, dass sich die Hahnerbergerin aktuell einigermaßen „bedröppelt“ vorkommt.
Der Grund: Vor ihrem Haus, unmittelbar am Bushalt „Kaisergarten“ an der Ecke Wilhelmring/Hahnerberger Straße gelegen, wurde am gestrigen Montag der Bürgersteig aufgerissen und der Bereich sorgfältigst abgesperrt – kein Raus und rein mehr für Susanne Schemann und ihren Ehemann… Und vor allem für eine Mietrin in ihrem Wohnhaus, denn: Während die Schemanns über einen zusätzlichen Zugang über ihre Garage verfügen, kann die Mieterin nur über den eigentlichen Hauseingang an der Bushaltestelle rein und raus…
„Da haben ich einen Schrecken gekriegt“, berichtet die 64-Jährige von dem Moment, als sie gestern Nachmittag aus dem Fenster blickte und „den Salat“ bemerkte: „Das ist ein Hammer – das kann man doch nicht einfach so machen“, empört sich die Hausbesitzerin auch darüber, dass es keine Vorabinformation gegeben habe, zumal der Hauszugang ja auch der Rettungsweg für die Bewohner sei… Über eine Beschwerdestelle der Stadt bekam Susanne Schemann drei Telefonnummern der zuständigen Wuppertaler Stadtwerke (WSW) an die Hand.
Und hier bekam sie bei ihrem dritten Anruf auch einen WSW-Mitarbeiter „an die Strippe“. Der, so berichtet die empörte Hahnerbergerin, habe zwei „keinen Schimmer“ von der Baustelle gehabt, aber wollte einen zuständigen Kollegen informieren… Susanne Schemann bat derweil, dass bis zum heutigen Dienstag-Nachmittag ein provisorischer Hauszugang eingerichtet wird – die Hahnerbergerin ist gespannt, wenn sie mal wieder aus dem Fenster schaut…





