21.05.2026, 13.19 Uhr | Redaktion | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Glasfaser-Ausbau in der Südstadt: Stadt-Einlenken zu Sperrungen
| Symbolfoto: Meinhard Koke
Der Glasfaserausbau sorgt nicht nur wegen eines „Kabelsalats“ mancherorts für Frust (die CW berichtete). Auch großflächige Halteverbote rufen Ärger hervor, so in der Südstadt: Zum Beispiel am Oberen Grifflenberg sollten laut der Südstädter CDU in ganzen Straßenzügen bis Ende Mai Parkflächen gesperrt werden. Das sorgte für Anwohner-Unmut: „Ganze Straßenzüge für über einen Monat lahmzulegen, ist den Anwohnern in einem Viertel mit ohnehin hohem Parkdruck nicht zuzumuten“, erklärt CDU-Bezirksvertreter Andreas Güldenagel.
Nach eigenen Angaben wandte sich der CDU-Politiker daraufhin an das Verkehrsressort der Stadt. Zwar sei die Verwaltung verpflichtet, den Breitbandausbau zu genehmigen. Die praktische Umsetzung durch die Baufirmen warf für Güldenagel jedoch Fragen der Verhältnismäßigkeit auf. Wie Güldenagel weiter mitteilt, habe die Verwaltung Abstimmungsprobleme mit Subunternehmen eingeräumt. Immer wieder komme es vor, dass Halteverbotszonen größer als notwendig gerieten.
Stadt reduziert Halteverbote
Nach Gesprächen wurden die Halteverbotsbereiche deutlich verkleinert. Auch sei vereinbart worden, dass Parkflächen nur noch dort gesperrt werden, wo auch tatsächlich gearbeitet wird: „Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung so schnell reagiert hat“, erklärt Güldenagel. Der Breitbandausbau sei zwar wichtig. Die Bauarbeiten dazu dürften aber nicht dazu führen, dass die Lebensqualität von Anwohnern unnötig eingeschränkt werde.





