11.08.2026, 19.17 Uhr | Lutz Meyer-Pächtel | Artikel drucken | Instapaper | Kommentare
Nach KI-Schulpreis: Fuhlrott-Gymnasium mit weltweiter Resonanz
Sabine Drübert, stellvertretende Leiterin (2.v.r.), mit Alexander Zuber, Stephanie Piechota und Felix Urban vom KI-Team des CFG und den China-Gästen am Jung-Stilling-Weg. | Foto: CFG
Nachdem das Carl-Fuhlrott-Gymnasium (CFG) im Januar für sein „KI-Gesamtkonzept“ mit dem bundesweiten KI-Schulpreis 2025 ausgezeichnet wurde (die CW berichtete), geben sich am Küllenhahn die Besuchsgruppen praktisch die Klinke in die Hand. Dass das CFG nun offiziell zu den führenden Schulen Deutschlands im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zählt, erfährt weltweite Resonanz.
Großes Interesse an KI-Modell
So konnte das KI-Team mit den CFG-Lehrkräften Stephanie Piechota, Alexander Zuber, Felix Urban und der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Drübert nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zur Hospitation begrüßen. Ein renommierter Schulbuch-Verlag schickte seine Vertretenden ebenso an den Jung-Stilling-Weg wie eine Schule aus Belgien. Sogar die Obere Schulaufsicht von Shanghai – die chinesische Metropole gehört zu den größten Städten der Welt – interessierte sich für das KI-Modell am CFG.
Integraler Teil im Küllenhahner Schulalltag
Auf dem Küllenhahn ist KI kein bloßes Projekt, sondern bereits integraler Teil des Schulalltags. Im Lernprozess wird bei den Schülerinnen und Schülern durch gezielte Rückfragen der KI das eigene Denken gefördert, statt fertige Lösungen vorzugeben. Lehrkräfte werden bei ihrer Unterrichtsplanung durch die KI unterstützt, individuelle Lernwege werden gestärkt und schulische Inklusion gefördert.
Medienkompetenz stärken
Um die künstliche Intelligenz nutzen zu dürfen, müssen die Schülerinnen und Schüler aber ab der 8. Jahrgangsstufe erst einen „KI-Führerschein“ machen: Am CFG legt man Wert darauf, dass die Jugendlichen ihre digitale Medienmündigkeit vorweisen können und sich vor Desinformation schützen können. Dieser systematisch durchdachte und pädagogisch verantwortete Einsatz von KI beeindruckte denn sogar die Abgesandten aus China: „Unsere Schulen in Shanghai sind in dieser Frage noch nicht soweit, wie Ihr Gymnasium“, bestätigten die Gäste aus dem „Reich der Mitte“ den CFG-Verantwortlichen bei ihrem Besuch am Küllenhahn.





