19.10.2026, 20.04 Uhr   |   Meinhard Koke   |   » Die CW bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

Top-Handwerk: Bundes-Denkmalpreis für Tischlerei Otterbein

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Firmeninhaber Daniel Otterbein (2.v.r.) und sein Projektleiter Mario Kunhenn ( 2.v.l.) bei der Denkmalschutz-Preisverleihung 2026 in Düsseldorf mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (mi.). | Foto: Mark Hermenau

Seit 90 Jahren und inzwischen in dritter Generation ist die Tischlerei Otterbein kompetenter Partner für hochwertiges Tischlerhandwerk. Der Experte vom Schulweg ist einer der wenigen Spezialbetriebe in NRW, die sich auf die Restaurierung von Antiquitäten und historischen Bauteilen spezialisiert haben. Nicht umsonst werden Daniel Otterbein und sein Team aus ganz NRW angefragt, wenn es um die Bewahrung historischer Treppen, Fenster, Möbel oder Türen geht.

Beispiele dafür sind zahlreiche Schlösser, die Villa Amalia auf der Hardt, das Alte Rathaus in Menden oder auch das Engels-Haus in Barmen. Und nicht zuletzt das historische Elberfelder Tischplanetarium: Nachdem es auf Initiative von CFG-Lehrer Michael Winkhaus aus dem Deutschen Museum in München nach Wuppertal zurückgeholt wurde, steht es derzeit zur Restaurierung bei der Otterbeins. In neuem Glanz soll es zum 200. Geburtstag des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums (CFG) im Jahr 2030 wieder im Schulzentrum Süd präsentiert werden können (die CW berichtete).

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Preis von Stiftung & Handwerk für Top-Denkmalpflege
Zu den zahlreichen Referenzen für die Top-Handwerkskunst vom Schulweg kam am Dienstag eine weitere hinzu: Die Tischlerei Otterbein wurde in Düsseldorf mit einem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2026 ausgezeichnet. Mit dem Preis werden private Denkmaleigentümer sowie die an den Restaurierungsmaßnahmen beteiligten Handwerker gewürdigt. Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gestiftete Auszeichnung wird seit 1994 jährlich in zwei Bundesländern vergeben.

In diesem Jahr wurde der Preis in Nordrhein-Westfalen und Bremen ausgeschrieben. Die Preisverleihung fand im K21 Ständehaus der Kunstsammlung NRW statt und wurde von Ministerpräsident Hendrik Wüst vorgenommen. Inhaber Daniel Otterbein und sein Projektleiter Mario Kunhenn erhielten aus den Händen Wüsts eine Ehrenurkunde für ihre Restaurierungsarbeiten in einer Gründerzeitvilla in Solingen.

Kein Preisgeld, aber viel Würdigung
Mit einem Preisgeld war die Auszeichnung zwar nicht verbunden, dafür aber mit viel Ehre: Die Jury würdigte die hohe Qualität der Arbeiten sowie das außergewöhnliche Engagement der beteiligten Restauratoren und Handwerksbetriebe. Die Auszeichnung will private Denkmaleigentümer ermutigen, bei der Erhaltung ihrer historischen Gebäude auf qualifizierte Handwerksbetriebe zu setzen. Gleichzeitig macht die Auszeichnung auf die zentrale Bedeutung des Handwerks für die Bewahrung des kulturellen Erbes aufmerksam. Wer auf das preisgekrönte Können der Tischlerei Otterbein zurückgreifen möchte, erreicht den Spezialisten vom Schulweg 39 unter Telefon (0202) 40 10 88.

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Infotag am 24. Oktober
Umfassend informieren können sich Interessierte am kommenden Samstag, 24. Oktober: Die Firma Otterbein lädt dann von 10 bis 16 Uhr zu einem Infotag ein. Unter dem Motto „Fachwerk erhalten – Werte bewahren“ wird sich dabei alles um die fachgerechte Sanierung von Fachwerkhäusern drehen. Neben dem Otterbein-Team werden die Zimmerei Jürgen Schmitz, die Lehmkonzepte GbR sowie das Ingenieurbüro Bergisches Land beraten. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.tischlerei-otterbein.de.