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24.08.2017, 16.07 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Vertrag unterschrieben: Knipex und Bayer-Realschule kooperieren

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FBR-Leiter Hartmut Eulner (re.) und Knipex-Ausbildungsleiter Thorsten Herkert (mi.) bei der Vertragsunterzeichnung mit FBR-Berufsvorbereitungs-Koordinatorin Birgit Emde, die neuerdings durch FBR-Lehrer Christian Jasper (li.) unterstützt wird. -Foto: Meinhard Koke

Von Schule wird längst nicht mehr nur erwartet, dass sie Lesen, Schreiben, Rechnen & Co. lehrt, zum Bildungsauftrag gehört auch, dass Schule aufs Arbeitsleben vorbereiten soll. Die Friedrich-Bayer-Realschule (FBR) hat dazu einen weiteren Markstein gesetzt: Kürzlich unterzeichneten FBR-Leiter Hartmut Eulner und Thorsten Herkert, Ausbildungsleiter der Firma Knipex, eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Küllenhahner Realschule und dem Cronenberger Zangen-Weltmeister.

Nachdem erst zuvor die Kooperation mit der Firma Stahlwille modifiziert wurde (die CW berichtete), ist die nun beschlossene Zusammenarbeit mit der Firma Knipex die zweite Kooperation der Bayer-Realschule. Zudem arbeitet Berufsvorbereitungs-Koordinatorin Birgit Emde, die neuerdings durch FBR-Lehrer Christian Jasper unterstützt wird, mit den Firmen Axalta oder auch der Maschinenfabrik Berger in der Kohlfurth zusammen. Für Knipex derweil ist die Vereinbarung die vierte Kooperation mit einer Schule, unter anderem arbeitet Cronenbergs größter Arbeitgeber bereits mit den Carl-Fuhlrott-Gymnasium und der Erich-Fried-Gesamtschule zusammen.

Wie bei den Arbeitsgemeinschaften, welche die Bayer-Realschule jeweils im ersten Schulhalbjahr auf freiwilliger Basis für Schüler der Stufen 8 und 9 anbietet, schon seit Jahren üblich, sollen die Schüler durch die Kooperationen praktische Einblicke in Firmen, zu Ausbildungsinhalten oder auch Karrierechancen in verschiedenen Berufsfeldern erhalten. So wird Knipex den Bayer-Realschülern ebenso die Möglichkeiten für eintägige Berufsfelderkundungen bieten wie für ihre zweiwöchigen Schülerpraktika. Zudem sind Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Austausche mit Knipex-Auszubildenden oder auch die Erstellung von konkreten Projekt-Werkstücken in der Ausbildungswerkstatt von Knipex geplant.

Dass die Kooperation mit Knipex eine Top-Chance für die Bayer-Realschüler bietet, bestätigte sich erst jüngst: Nach einer neuerlichen Befragung durch den TÜV Rheinland wurde Knipex erneut das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2017 – Azubi-geprüft“ zuerkannt (die CW berichtete). „Wir freuen uns darüber, dass unsere Schüler in verschiedenen Betrieben praktische Erfahrungen machen können“, dankte FBR-Leiter Hartmut Eulner Knipex-Ausbildungsleiter Thorsten Herkert: „Mit den Kooperationen mit den beiden großen metallverarbeitenden Unternehmen in Cronenberg sind wir gut aufgestellt.“

Herkert unterstrich derweil, dass man ob der bisher „tollen Zusammenarbeit“ gerne mit der Realschule eine Kooperation eingegangen sei: „Wir brauchen natürlich Fachkräfte und sind der Meinung, dass wir diese auch hier finden können.“