Dorf-Shoppen während der Corona-Krise

09.12.2020, 17.22 Uhr   |   Meinhard Koke   |   Artikel drucken   |   Instapaper   |   Kommentare

Projekt „4Fields“: Erst ab 2022 soll’s es nun so richtig losgehen…

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Die Schulleiter Marcus Dätig (Friedrich-Bayer-Realschule, 2.v.r.) und Reinold Mertens (Carl-Fuhlrott-Gymnasium, 2.v.l.) sowie Küllenhahns Bürgervereinsvorsitzender Michael Ludwig (re.) bei einem Ortstermin zum „4Fields“-Projekt am Jung-Stilling-Weg mit Vertretern der FDP, darunter Fraktionschef Alexander Schmidt (3.v.r.) sowie Cronenbergs FDP-Vorsitzender René Schunck (mi.), der neuerdings Mitglied des Stadtrates ist. | Foto: Meinhard Koke

Wie berichtet, setzen sich die Schulen im Schulzentrum Süd sowie der Bürgerverein Küllenhahn dafür ein, dass auf der maroden Gummiplatz-Anlage am Jung-Stilling-Weg ein multifunktional nutzbares Sportareal eingerichtet wird.

Unter der Überschrift „4Fields“ sollen dort Flächen für Skater, zum Klettern oder auch für verschiedene Ballsportarten sowie eine Kaltluft-Sporthalle entstehen. Nachdem ein Dringlichkeitsantrag der FDP-Ratsfraktion im Oktober verschoben wurde (die CW berichtete ebenfalls), macht die Stadt nun Nägel mit Köpfen: Laut einer Vorlage, welcher am 25. November 2020 in der ersten Arbeitssitzung der neu gewählten Bezirksvertretung Cronenberg einmütig zugestimmt wurde, soll das auf etwa 1,8 Millionen Euro bezifferte Projekt nun 2022 auf den Weg gebracht werden.

Dann will die Stadt im Rahmen des NRW-Förderprogrammes „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ den entsprechenden Förderantrag für das „4Fields“-Projekt stellen. Der dabei nötige zehnprozentige Eigenanteil der Stadt soll im nächsten Haushalt 2022/ 2023 eingestellt werden. Zur Ratssitzung am Montag, 7. Dezember, hatte die FDP-Fraktion zwar beantragt, dass der entsprechende Förderantrag im Rahmen des NRW-Förderprogrammes „Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten“ bereits zum 30. September 2021 gestellt werden soll.

Das wurde vom Rat jedoch am Montag mehrheitlich abgelehnt. Angenommen wurde vielmehr der Verwaltungsvorschlag, den Förderantrag für das „4Fields“-Projekt im Jahr 2022 zu stellen.